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Introduction

Le Limpertsberg est un des quartier les plus urbains de la Ville de Luxembourg. La présence de commerces, d’une infrastructure d’enseignement complète, d’activité culturelles ainsi que d’un réseau de transport performant, permettent la réalisation de ce projet innovant. Basé sur une mobilité douce, l’attrait de ce nouveau quartier est une amélioration de la qualité de vie (air, bruit, sécurité.) un agréable environnement social (espaces de rencontre et lieux publics) et un concept de construction durable.
Le projet offre une variété de logements urbains contemporains pour une population mixte. Il s’inscrit dans une réflexion de durabilité et d’économie de construction.

Description

Le projet s’inscrit en un espace de transition d’échelle, c’est le passage de la ville, marquée par la voiture, vers îlot calme, avec un nouveau caractère de vie basé sur une mobilité douce et durable. Il a été opté pour une volumétrie à l’échelle du quartier au détriment d’une utilisation maximale des surfaces construisibles. Les constructions sont en ordre continue avec une volumétrie
compacte. Un bon rapport entre surface développée de façade et volume a été recherché. Les espaces urbains définis sont lisibles et clair. La préférence est donnée aux expositions sud et ouest. Le projet comporte de nombreux espaces semi-publics pour favoriser la vie collective. La conservation de la maison Fondation Melchior Bourg-Gemen, avec son annexe ancre la mémoire de l’histoire du site. L’hêtre pourpre devient l’élément central de la placette publique.

Einleitung

Der Limpertsberg ist eines der typischen innerstädtischen Wohnviertel der Stadt Luxemburg. Dort gibt es ein breit gefächertes Angebot städtischer Infrastruktur, wie z.B. eine Vielfalt an verschiedenen Geschäften, ein komplettes Angebot von Grund- und weiterführenden Schulen, umfangreiche kulturelle Angebote sowie ein leistungsstarkes Transportnetz. Das zur Verfügung stehende Grundstück stellt somit eine solide Basis für dieses innovative Projekt „Wohnen ohne Auto“ dar. Durch die Verkehrsberuhigung wird die Lebensqualität in dem neuen Wohnviertel durch die bessere Luft, den geringen Lärmpegel und die Verkehrssicherheit für alle Bewohner enorm erhöht. Durch interessante Bereiche der Begegnung und öffentliche Plätze kann sich eine vielfältige und soziale Umwelt bilden. Weitere attraktive Vorteile, wie wirtschaftliche Baukonstruktionen und die Verwendung nachhaltiger Materialien, sowie die verschiedenartig gestalteten Wohngrundrisse als Grundlage für eine gemischte Bewohnergemeinschaft, zeichnen dieses neue Wohnviertel aus. Selbst das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach wird bei diesem Projekt wiederbelebt.

Erläuterung

Das Grundstück für das Projekt „Wohnen ohne Auto“ liegt wie eine Insel inmitten einer bestehenden Wohnblockbebauung. Diese besteht aus typisch zweistöckigen Stadthäusern aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts. Sie sind gekennzeichnet durch eine geringe Bautiefe mit innenliegenden kleinen Gärten und Innenhöfen, sowie ausgebaute Dachgeschosse. Die den Wohnblock säumenden Straßen sind geprägt durch beiderseits der Straße parkende Autos; die Straßen selbst sind Durchgangsstraßen, die sehr stark befahren sind.
Die Höhe der Bebauung des neuen Wohnviertels fügt sich sehr gut in diesen vorhandenen Stadtraum ein und bildet durch die Verkehrsberuhigung einen neuen und attraktiven Ruhepol. Durch die Entscheidung, die Proportionen, die Höhe, die Bautiefe und das Volumen der umliegenden Wohnblockbebauung aufzunehmen und den Maßstab des vorhandenen Wohnviertels zu wahren, wird bewusst auf die maximale Bebaubarkeit der vorhandenen Grundstücksfläche verzichtet.

Maître d’ouvrage | Bauherr : Claude Konrath Promotions
Adresse : 59 Avenue Pasteur
Surface et volume | Flächen und Volumen : 7.198 m² et 23.000 m³
Typologie : Utilisation mixte

Energie : A
Calendrier | Kalender : Plan 2010 – 2011
Mission : ES, AS, AP

Equipe | Team : Gilbert Ballini, Julian Tiranishti, Myriam Camporesi, Henry Hellriegel
Bureaux d’études | Technik und Statik : ARUP Amsterdam
Visualisation : GRID Design